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FLASHDANCE - WHAT A FEELING


Zurück in die 80er


Mit FLASHDANCE - What a Feeling ist die Nostalgie der 80er in das Stage Theater am Potsdamer Platz Berlinalepalast) eingezogen. Für eine kurze Zeit wird die moderne Produktion von SlowSlot die Zuschauer in das Feeling der 80er zurückversetzen und mit Hits wie Maniac, Manhunt, Gloria und tollen Tanzszenen begeistern.


Wir waren für Euch vor Ort und haben uns von den 80er einfangen lassen.


Den Traum leben

Alex Ownes (Marije Louise Maliepaard) arbeitet tagsüber als Schweißerin in einer Fabrik und nachts als Go-Go-Girl in Harrys Bar. Ihr Traum ist es, Tänzerin zu werden. Sie möchte dazu gerne an der Shipley Academy aufgenommen werden. Alex sieht aber für sich nicht die Möglichkeit, diesen Ihren Traum zu verwirklichen.

Als sich die Ereignisse in der Firma überschlagen und der Sohn des Inhabers Nick Hurley (Adam Demetz) auftaucht, um im Namen seines Vaters die Firma zu sanieren, erinnert sich Alex wieder an ihren Traum vom Tanzen. Auch in der Bar läuft nicht alles rund und die Zukunft dort ist nicht optimal.

Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Gloria (Diana Schnierer), ihrer Tanzmentorin Hanna Long (Mona Graw) und all ihren Freunden, die fest an Alex und ihre Tanzkarriere glauben, bereitet sich Alex auf die Aufnahmeprüfung vor.

Selbst wenn die Chance nur 1: 1.000.000 ist, sich seinen Traum zu verwirklichen, ist es immer noch möglich!


Auch zerplatzte Träume sind es wert geträumt zu werden

FLASHDANCE – What a Feeling vereint das, was auch heute noch aktuell ist. Träume haben, fest daran glauben und umsetzen, Freunden vertrauen und gemeinsam Probleme lösen.

Es vermittelt aber auch, das man manchmal etwas wagen muss, um festzustellen ob es funktionieren kann. Glorias Freund Jimmy (Christopher Dederichs) der Möchtegern Comedian muss diese Erfahrung machen. Jimmy ist ein guter Kerl, aber er ist nicht lustig. Sein Trip nach Amerika zeigt ihm sehr eindeutig und schmerzvoll, das manche Träume auch einfach zerplatzen, wenn die Voraussetzungen nicht stimmen. Träume leben ist ein Seite, Träume umsetzen und die Voraussetzungen dafür haben eine ganz andere. Jimmys Scheitern hat aber auch seine guten Seiten. Er erfährt, was Freudschaft heißt und das man auch glücklich werden kann, wenn es nicht zu 100 % so läuft wie man es erträumt hat.


Eine gut gewählte überzeugende Cast mit tollem Potential

Dass die Story von FLASHDANCE eher flach ist, dürfte bekannt sein, stört aber keinesfalls. Ist sie doch das notwendiges Drumherum, um die Songs miteinander in Einklang zu bringen und einen tollen Musicalabend zu geniessen. .

Wir haben eine tolle Cast erleben dürfen, die mit viel Spielfreude und Können in ihre Rollen geschlüpft sind.


Marije Louise Maliepaard, als Alex fanden wir einfach nur wundervoll. Ihr tänzerisches Können hat uns neben ihrer stimmlichen Leistung voll und ganz überzeugt. Die Tanzszenen im Stück fordern sportliche Höchstleistungen von den Darstellern.


Adam Demetz hat uns einen überzeugenden Nick präsentiert, der den Zwiespalt zwischen seinem Handeln als Sohn des Unternehmers und seinen Gefühlen gegenüber Alex und ihren Freunden exzellent präsentiert hat. Die Duette mit Marije Louise Maliepaard waren ausdrucksstark und stimmlich wie darstellerisch für uns überzeugend.


Alex beste Freundin Gloria wurde von Diana Schnierer gespielt. Diana hat das junge Mädchen Gloria wunderbar mit ihrem Spiel und ihrer stimmlichen Leistung dargestellt. Gloria, etwas flippig, etwas naiv, etwas sehr von sich überzeugt bekommt durch Dianas Darstellung der Rolle etwas sehr Liebenswertes. Man kann die Wünsche und Hoffnungen verstehen und akzeptiert damit auch das sich Gloria zwischenzeitlich vom Glanz und Ruhm, der ihren Traum beherrscht, verführen lässt und sie so fast auf die falsche Bahn gelangt.


Heute so wie damals - Rückblick mit Emotionen

FLASHDANCE – What a Feeling entführt sein Publikum auf unterhaltsame Art in die 80er. Da erwachen sicher die verschiedensten Emotionen. Nostalgisches Zurückschauen der Generation, die es hautnah miterlebt haben und die Erkenntnis, dass es für die heutige Generation nicht unbedingt einfacher geworden ist.


Tolles Tourmusical

Das Bühnenbild für eine Tour Produktion ist angemessen. Die Containerfassade mit diversen Türen, verschiebbaren Elementen und den eingesetzten LED-Spots ermöglichen eine schnelle, gute und für den Zuschauer nachvollziehbare Veränderung der Spielorte.

Die Scheinwerfer und Spotplatzierung in Berlin waren allerdings nicht optimal gelöst. Das Publikum wurde durch die grell aufleuchtenden Lichter schon das ein oder andere Mal erheblich geblendet.


FLASHDANCE – What a Feeling transportiert das 80er-Jahre Feeling wunderbar in die heutige Realität und lässt die Aussage Träume nicht Dein Leben lebe Deinen Traum aufleben. Jeder sollte die Chance, die sich ihm bietet, wahrnehmen, auch wenn es sich schwierig gestaltet. Hürden sind dazu da, genommen zu werden und den Glauben an sich selbst sollte man keinesfalls aus den Augen verlieren.


Fazit: FLASHDANCE – What a Feeling ist einen Besuch wert. Bekannte Songs, tolle Tanzszenen und eine Cast die Spaß an dem hat was sie tut, lassen den Abend sicher zu einem Erlebnis werden, an den man gerne zurückdenkt. Wer die Gelegenheit hat, sich dieses Musical mit Menschen anzusehen, die die 80er hautnah miterlebt haben, sollte das für einen gemeinsamen Besuch nutzen. Sicher gibt es dann im Anschluss viel Gesprächsstoff. Die bekannten Songs (Maniac, What A Feeling, Gloria, I Love Rock’n’Roll, Manhunt etc.) werden im englischen Original gesungen. Alle anderen Songs und Dialoge in deutscher Sprache.

FLASHDANCE ist in Berlin noch bis zum 08.10.2023 zu sehen. Danach geht nach einer kurzen Pause die Tour weiter:


Bielefeld 06. - 07. November 2023

Bochum 17. - 18. Oktober 2023

Bremen 20. - 21. Oktober 2023

Dresden 23. - 24. Oktober 2023

Duisburg 09. - 12. November 2023

Frankfurt 07. - 09. Dezember 2023

Hamburg 14. - 15. November 2023

Hildesheim 26. - 29. Oktober 2023

Karlsruhe 11. - 12. Oktober 2023

Köln 19. - 23. Dezember 2023

Leipzig 01. - 02. November 2023

Mannheim 14. - 15. Oktober 2023

München 30. – 03.November 2023

Nürnberg 25. - 26. November 2023

Saarbrücken 27. - 28. November 2023

Stuttgart 05. - 06. Dezember 2023

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