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Presse-Alarm im SALON ROSI: Zwei Schwestern, eine Schere und jede Menge Zündstoff!

vor 3 Stunden
5 Min. Lesezeit

Peter Plate und Ulf Leo Sommer schicken die Fröhlich-Schwestern auf die Bühne – zwei Szenen machen Lust auf mehr


Berlin, 22. Oktober 2026. Im Friseursalon wird es bekanntlich erst dann besonders interessant, wenn nicht nur die Haare, sondern auch die Zungen locker sitzen. Wenn dann aber noch zwei Schwestern aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, ist die Katastrophe eigentlich schon vorprogrammiert. Oder, um es musikalisch auszudrücken: Der nächste Ohrwurm ist sicher, der nächste Streit vermutlich auch.


Zur Presseveranstaltung anlässlich der bevorstehenden Uraufführung von SALON ROSI waren Pressevertreter und Fans eingeladen. Wir bekamen zwei Szenen aus dem neuen Musical von Peter Plate und Ulf Leo Sommer zu sehen – und die hatten es in sich. Das waren zwei Kostproben, die einen vielversprechenden Einblick in die kommende Produktion geben und vor allem eines hinterließen: die Lust, unbedingt mehr von den Fröhlich-Schwestern zu erfahren.


Am 30. Oktober 2026 hebt sich im Berliner Theater des Westens der Vorhang. Bis dahin darf die Neugier ruhig noch ein bisschen wachsen.


Zurück in die Vergangenheit – und mitten ins Gefühlschaos


Wer bei SALON ROSI lediglich an Dauerwelle, Trockenhaube und Klatsch unter Kundinnen denkt, liegt ungefähr so richtig wie eine Frisur nach einem Stromausfall. Denn hinter dem Namen verbirgt sich eine Familiengeschichte, die es in sich hat.


Das Musical erzählt die Vorgeschichte von Rosi Fröhlich (Steffi Irmen) zum Musical WIR SIND AM LEBEN und führt zurück in die Jahre 1980 bis 1990.

Im Mittelpunkt stehen die Fröhlich-Schwestern Rosi und Gabi, deren Lebenswege kaum unterschiedlicher verlaufen könnten. Die eine kämpft um ihren Friseursalon, die andere hat als gefeierter DDR-Schlagerstar die Bühnen erobert.

Doch Ruhm ist vergänglich, Familienbande sind kompliziert – und alte Rechnungen verschwinden bekanntlich nicht einfach, nur weil man sie jahrelang in der Schublade liegen lässt.

Mit SALON ROSI schlagen Peter Plate und Ulf Leo Sommer damit bereits zum zweiten Mal ein neues Kapitel für Figuren auf, die ihren Ursprung in einem anderen Musical haben. Nach ihrer Geschichte in einem Stück bekommen sie nun ihre eigene Bühne und ihre ganz persönliche Vergangenheit. Ein Wiedersehen mit bekannten Figuren also, bei dem es trotzdem reichlich Neues zu entdecken gibt.


Rosi gegen Gabi – oder: Warum hat die andere immer das bessere Leben?


Friseurmeisterin Rosi Fröhlich, gespielt von Steffi Irmen, steht 1990 vor einem Scherbenhaufen. Ihr geliebter Salon muss schließen, und damit droht nicht nur ihr beruflicher Traum zu zerplatzen. Schließlich hängt an diesem Laden ein ganzes Leben. Für Rosi ist der Salon mehr als ein Arbeitsplatz – er ist ihr Lebenswerk, ihr Zuhause und vermutlich der Ort, an dem sie schon so manche Frisur und noch mehr Lebenskrisen gerettet hat. Doch wie ist es dazu gekommen?

Ausgerechnet jetzt taucht ihre Schwester Gabi wieder auf. Kathi Damerow spielt Gabi Fröhlich, ein gefeierter Schlagerstar der DDR, heute aber längst nicht mehr auf dem Gipfel ihres Ruhms. Was nach einer Gelegenheit für familiäre Unterstützung klingt, entwickelt sich schnell zum Wiedersehen mit Sprengkraft.

Zwischen Neid, verletztem Stolz und alten Konflikten fliegen die Fetzen. Beide Schwestern haben ihre eigene Wahrheit, ihre eigenen Enttäuschungen und ihre ganz persönliche Vorstellung davon, wer im Leben eigentlich zu kurz gekommen ist.

Die große Frage lautet deshalb nicht nur: „Was hat sie, was ich nicht habe?“ Sondern auch: Warum scheint das Leben der anderen immer ein bisschen glamouröser, erfolgreicher oder glücklicher zu sein?


Steffi Irmen und Kathi Damerow: Wenn Familienähnlichkeit nicht vor Familienkrach schützt


Mit Steffi Irmen und Kathi Damerow stehen zwei Darstellerinnen im Mittelpunkt, die den Fröhlich-Schwestern Leben einhauchen. Irmen übernimmt als Rosi die Rolle der bodenständigen Friseurmeisterin, deren Welt aus den Fugen gerät. Damerow verkörpert Gabi, die Schlagergröße, die mit ihrer Vergangenheit und ihrer Schwester noch lange nicht abgeschlossen hat.

Gerade dieser Gegensatz verspricht reichlich komisches und emotionales Potenzial: hier die Frau, die ihr Lebenswerk zu retten versucht, dort die Sängerin, deren Glanz längst Risse bekommen hat. Zwei Frauen, zwei Lebensentwürfe und offenbar genügend Gesprächsstoff für mehr als einen ganzen Nachmittag unter der Trockenhaube.

Dass beide Schwestern dabei nicht nur miteinander, sondern auch mit sich selbst kämpfen müssen, verleiht der Geschichte eine zusätzliche Tiefe. Denn hinter manchem bissigen Kommentar steckt eine Verletzung, hinter manchem Streit ein unerfüllter Wunsch. Und hinter der Frage, wer es besser getroffen hat, verbirgt sich oft die viel unangenehmere Frage, ob man selbst eigentlich glücklich geworden ist.


Zwei Szenen – und der Salon bleibt spannend


Bei der Presseveranstaltung am 22. Oktober wurden zwei Szenen aus SALON ROSI präsentiert. Sie vermittelten einen ersten Eindruck von der Welt des Musicals und machten neugierig auf die Mischung aus Familiengeschichte, Humor, großen Gefühlen und Musik.


Natürlich wäre es schön gewesen, gleich den kompletten Abend serviert zu bekommen. Aber wer möchte schon vor der Premiere sämtliche Überraschungen kennen? Die beiden Ausschnitte erfüllten ihren Zweck: Sie gaben einen Vorgeschmack auf die Figuren und ihre Konflikte, ohne die Spannung für den großen Abend vorwegzunehmen.


Und das ist durchaus eine Kunst. In dieser Hinsicht war die Veranstaltung ein gelungener Vorgeschmack auf das, was ab dem 30. Oktober auf der Bühne zu erleben sein wird.

Ob die Schwestern sich am Ende versöhnen, sich gegenseitig die Meinung geigen oder noch eine weitere emotionale Dauerwelle drehen, bleibt abzuwarten. Sicher ist: In diesem Salon geht es nicht nur um den richtigen Haarschnitt.


Peter Plate und Ulf Leo Sommer: Alte Bekannte, neue Geschichten


Musikalisch stammt SALON ROSI aus der Feder des bewährten Kreativteams um Peter Plate und Ulf Leo Sommer, die gemeinsam mit Joshua Lange die Musik und Songtexte verantworten. Buch und Regie liegen bei Franziska Kuropka und Lukas Nimscheck.


Die Idee, Figuren aus einem bestehenden Musical herauszulösen und ihre Vorgeschichte zu erzählen, bietet dabei einen besonderen Reiz. Denn wer WIR SIND AM LEBEN kennt, begegnet Rosi Fröhlich nicht ganz unvorbereitet. Wer die Vorgeschichte noch nicht kennt, kann dagegen ganz unbefangen in die Welt der Schwestern eintauchen.

SALON ROSI erzählt nicht einfach eine weitere Geschichte, sondern beleuchtet, wie Menschen zu den Figuren wurden, die wir in WIR SIND AM LEBEN kennengelernt haben. Was hat sie geprägt? Welche Träume sind geplatzt? Welche Entscheidungen haben sie getroffen – und welche hätten sie vielleicht lieber noch einmal überdacht?


Das Ganze wird mit bekannten musikalischen Erfolgszutaten und neuen Songs verbunden. Dabei treffen Nostalgie und Gegenwart, große Gefühle und bissiger Humor aufeinander. Oder anders gesagt: Hier wird nicht nur frisiert, hier wird musikalisch aufgearbeitet.


Ein Salon voller Leben – und reichlich Gesprächsstoff


SALON ROSI ist mehr als eine Geschichte über zwei Schwestern, die sich gegenseitig das Leben schwer machen. Es geht um Familie, Rivalität, verpasste Chancen, verletzte Gefühle und den Wunsch, endlich gesehen zu werden. Um die Frage, ob man im Leben wirklich seinen eigenen Weg gegangen ist – oder immer noch versucht, der Schwester etwas zu beweisen.

Gerade darin liegt das Potenzial des Musicals: Die Geschichte dürfte nicht nur eingefleischte Musicalfans ansprechen, sondern auch all jene, die wissen, dass Familienliebe und Familienärger manchmal verdächtig dicht beieinanderliegen.


Am 30. Oktober heißt es: Platz nehmen, Ohren auf und Schere beiseite!


Die Presseveranstaltung hat einen guten ersten Einblick in SALON ROSI ermöglicht und die Vorfreude auf die Uraufführung am, 30.10.2026 angeheizt.

Die beiden gezeigten Szenen machten neugierig auf die Geschichte der Fröhlich-Schwestern und lassen erahnen, dass nicht nur gesungen, sondern auch gestritten, gelacht und gefühlt wird.


Am 30. Oktober 2026 feiert SALON ROSI im Berliner Theater des Westens Uraufführung. Dann wird sich zeigen, wie sich die Geschichte der beiden Schwestern auf der großen Bühne entfaltet – und ob am Ende doch noch alle an einem Strang ziehen.


Bis dahin gilt: Wer einen Friseursalon betritt, sollte sich auf Überraschungen einstellen. Wer einen Friseursalon mit zwei Schwestern betritt, sollte zusätzlich gute Nerven mitbringen.


Unser Fazit: Zwei Szenen, zwei starke Frauenfiguren und ein ganzes Jahrzehnt voller Geschichten – SALON ROSI macht Lust auf einen Musicalabend, bei dem die Frisur vielleicht nicht immer sitzt, dafür aber die Emotionen. Und sollte es zwischen Rosi und Gabi einmal zu heiß hergehen, bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens die Haarspray-Vorräte ausreichen.

Hier könnt ihr Euch einen Termin im SALON ROSI sichern und hautnah dabei sein.

 
 
 

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© Leidenschaft Musical - Ines Marquardt & Ramona Weiss

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